das ethnologische Blog an der Uni Leipzig

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Freitag, 6. August 2010

Im Rahmen des SFB 586 „Differenz und Integration“ bietet das Institut für Ethnologie Leipzig wissenschaftliche Praktika an. Im Zusammenhang einer Ausstellung geben wir Praktikanten die Gelegenheit, sich in betreuten Arbeitsgruppen an den Vorarbeiten zu beteiligen.


Gesucht werden insbesondere:

* ein Student der Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Finanzierung und Öffentlichkeitsarbeit,

* Studenten der Alten Geschichte, Archäologie, Altorientalistik und Geographie zum Thema „Quellen der Forschung“



Arbeitsaufgabe und Lernziel:

1. Katalogisierung von Objekten
2. Besprechung von Objekten in Kooperation mit den jeweiligen Wissenschaftlern am SFB
3. Objektrecherche in deutschen Sammlungen
4. Visualisierung von Forschungsinhalten



Beginn: ab sofort

Die Dauer richtet sich in erster Linie nach Ihrer Studienordnung; ein Praktikum unter 2 Monaten kann leider nicht akzeptiert werden.

Betreuer: Prof. Annegret Nippa und Dr. Andreea Bretan

Schriftliche Bewerbung ab sofort an:

A. Nippa (email s. oben) oder A. Bretan (bretan@rz.uni-leipzig.de)



Ausstellungsbeschreibung:

Brisante Begegnung - Die 5000jährige Geschichte von Nomaden und Sesshaften

Die Ausstellung stellt 10 Jahre Forschungsergebnisse des SFB 586 vor. Im Mittelpunkt stehen die Wechselbeziehungen zwischen Nomaden und Sesshaften, zwischen „Mobilen“ und „Ortsfesten“, sowie das Verhältnis von ‚Eigen/ das Selbe’ und ‚Fremd/ das Andere’.

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Freitag, 18. Juni 2010

am 19. Juni 18-19 Uhr

in Leipzig wieder auf den Frequenzen
89,2 | 94,4 | 99,2 mHZ

und weltweit im livestream

Diesmal gibt es einen Rundblick über die freie Radiolandschaft in Chile, Argentinien, Sudan und Benin. Außerdem zu Harmonisierungsbemühungen einer deutschen Radio NGO im Grenzbereich von Sudan, Kenia, Uganda, Äthiopien und Somalia. Was bedeuten diese Radios für die Gemeinschaften vor Ort? Wie arbeiten die Radiomachenden? Mit welchen Problemen haben sie zu kämpfen?
Außerdem eine Erinnerung an das erste Radiopiratenschiff und ein Radio aus dem Ferganatal / Usbekistan.

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Montag, 31. Mai 2010

Zur Ausstellung im Mauritianum Altenburg vom 20.05. bis 03.10.10

Die Ausstellung “Mythos Aralsee” im Altenburger Naturkundemuseum Mauritianum widmet sich der Geschichte und den Folgen der sowjetischen Moderne in Zentralasien. Diese Moderne ist am besten charakterisiert mit einem schier unbegrenztem Technik- und Fortschrittsglauben. Der Glaube an uneingeschränkte menschliche Allmacht führte seit der Mitte des 20. Jahrhunderts zum größten Eingriff in die lebenswichtigen Flusssysteme der Region Mittelasien und zeigte seine schwerwiegenden Folgen gegen Ende des Jahrhunderts.

Die Ausstellung “Mythos Aralsee” erzählt in Bildern, historischen Fotos, Porträts und Biographien von den Veränderungen der traditionellen Lebens- und Wirschaftsweisen in der Aralsee-Region und vom schrittweisen Verschwinden des Wassers.
Diese historischen Fotos aus der Aralseeregion sind das erste Mal in Deutschland zu sehen.

Mythos Aralsee?

Der Aralsee existiert bei den Bewohnern der Region nur als Mythos. Die meisten haben den See noch nie in ihrem Leben gesehen. Der Großteil der im Amu Darja Delta lebenden Bevölkerung leidet jedoch nicht so sehr am Verschwinden des Aralsees und dessen negativen Auswirkungen auf das Weltklima, sondern schlicht am Ausbleiben des Flusswassers.

Die mit dem Wassermangel verbundene schlechte Wasserqualität, die fehlenden Erwerbsmöglichkeiten und die durch das Austrocknen des Aralsees freigesetzten gesundheitsschädlichen Gifte, führen zur Abwanderung aus der Region. Gleichzeitig versuchen sich die Verbliebenen in den drastisch veränderten Lebendsbedingungen einzurichten.

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Sonntag, 30. Mai 2010

Das seit zwanzig Jahren stattfindende Filmfestival des Osteuropäischen Films hat sich zu seinem 20 Jubiläum eine ganz besonders spannende Frage gestellt:

Was ist aus den ehemaligen Studenten
der Filmhochschulen in Moskau, Prag
und Lodz geworden, nachdem sie in ihre Heimatländer
in Afrika, Asien und Lateinamerika
zurückgekehrt sind?
Und so kuratierte sie ein Teil des Programms entlang der Linie : Das osteuropäische Kino in der Welt – „zwischen Bombay und Brasilia“.

Es scheint spannend zu werden Anfang November in Cottbus. Mehr dazu sicher in kürze hier.

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Freitag, 28. Mai 2010

Im Zuge der Proteste in Leipzig entstand die Idee, auch produktiv mit der Situation umzugehen und der Wut und den leipziger Protesten auch einen ethnologischen Blick zu verleihen. So enstand die Idee ein Ethnoradio zu machen, das alle paar Wochen im freien Radio Blau mit einem Sendeplatz ausgestattet, ethnologische Musik und Redebeiträge zu einem Magazin Programm zusammenstellen soll. Nachdem die erste Sendung vor einem Monat im April gesendet wurde, steht jetzt am Sonnabend dem 29.Mai 19-20 Uhr die nächste Sendung bevor. Alle die in Leipzig und Umgebung sind, hören auf UKW, den Frequenzen 89,2 | 94,4 | 99,2 mHZ eine Sendung zu Musikalischen Protesten um die Welt, Selbstmordattentätern in Afghanistan und einem Bericht vom Ethnosymposium in Zürich. Alle die außerhalb sind, sei der livestream empfohlen. Schon gesendete Beiträge und weitere Infors zu ihnen gibt es auch auf dem Blog Weltempfänger zu hören und zu lesen.

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